»Crazy im Advent«

Unsere besinnliche Vorweihnachtszeit

Letztes Jahr hatte Sören die verrückte Idee einen eat my bricks Adventskalender zu shooten. Verrückt deshalb, weil ihm die Idee Mitte November kam, und ich die challenge natürlich sofort angenommen habe.

Tatsächlich flogen uns die Bildmotive zwar theoretisch zu wie Sternschnuppen, aber in der praktischen Umsetzung haben wir uns naiv wie Ochs und Esel verkalkuliert. Nach vier Shootings, die allesamt über 10 Stunden dauerten, hatten wir am 13. Dezember endlich die letzten Motive geschafft – und die uns auch!

 

 

Eines der aufwändigsten ist dennoch unser Lieblingsbild geworden, was daran liegt, dass der Stollenbau in Sachsen nicht nur eine tiefschürfende, sondern auch eine süße Tradition hat.

Und vielleicht hatte Sören neulich etwas von dem leckeren Laib im Mund als ich ihn fragte, ob wir die Aktion in diesem Jahr nicht mit neuen Motiven wiederholen wollen. Seine schnappatmende Antwort klang jedenfalls nach „#*!%$*&/#!“. Ich hab das einfach mal als „Nein!“ interpretiert, und gehe jetzt mit meiner Familie auf den Weihnachtsmarkt. Ich habe ja Zeit. mic

»Save the Teddy Bear«

Mit dem zweiten Bild fing alles an

Jeder der Kinder hat weiß, wie wichtig das Lieblings-Kuscheltier ist. Jeder der Lego hat weiß, dass der Staubsauger der größte Feind für die Plastiksteine und -figuren ist.

Die Idee zu diesem Bild kam mir im gemeinsamen Spiel mit meinem Sohn. Ich setzte sie fotografisch in einer ersten Version um, aber das Resultat genügte meinen Ansprüchen nicht. Schärfe, Licht, Kontrast, Brillanz – alles fehlte. Mit dem Wissen, dass Mic über eine hochwertige Kamera- und Lichtausrüstung sowie über ein fundiertes fotografisches Know-How verfügt, schickte ich ihm das Bild via E-Mail: „Hast Du Bock, sowas mal zu fotografieren?“

 

Er hatte Bock. So trafen wir uns – und fingen doch mit einem ganz anderen Motiv an. Anschließend inszenierten das ursprüngliche Setting erneut. Mit diesem zweiten Bild begann unsere gemeinsame Leidenschaft zur Legografie.

Während ich das Bild später am Computer bearbeitete, schaute mir mein Sohn über die Schulter: „Papa, das ist aber traurig.“ Dass die Inszenierung von Plastikfiguren eine emotionale Reaktion hervorrufen kann, bewegt Mic und mich noch heute und treibt uns an, neue Szenen zu kreieren. Welche, das erzählen wir hier demnächst. Sören